Der größte Biergarten Ingolstadts - für die Daheimgebliebenen, seit 1979 von der MK und der Ingolstädter Faschingsgesellschaft ausgerichtet, der mit einheimischen Spezialitäten aus Küche und Keller die Besucher verwöhnt.
Feldmesse, Livemusik verschiedener Bands und ein Brillantfeuerwerk gehören zum festen Programm.
Biertischgarnituren vor dem Bayerischen Armeemuseum, im Hintergrund das Reduit "Tilly"
Blick vom Festplatz zur Fußgängerbrücke über die Donau, im Hintergrund das herzogliche Schloß. Hier wurde 1516 das erste deutsche Lebensmittelgesetz, das Reinheitsgebot für das Bierbrauen von Herzog Ludwig IV. von Bayern, erlassen.
Chronik
Die
Stadt Ingolstadt hatte einige Vereinsvorstände sowie die Inhaber der
Viktualienmarktstände zu einer Besprechung geladen unter dem Motto, „die
Vereine sollen was tun für die Leute, die nicht in Urlaub fahren“. Sepp
Moosburger, damals Vorsitzender der Marinekameradschaft Ingolstadt, hatte die
Idee, am Auwaldsee ein Fest zu veranstalten. Diesen Vorschlag unterbreitete er
Klaus Schwarz, damals Präsident der Faschingsgesellschaft „Narrwalla“, der
sie wiederum den Vertretern der Stadt vortrug. Die Idee gefiel, es folgte eine
Platzbesichtigung und die Genehmigung des Festes am Ostufer des Auwaldsees für
den 15. August.
Beide
Vereine einigten sich darauf, alle für die Durchführung erforderlichen Aktivitäten
und den zu erwartenden Gewinn oder Verslust zu teilen. Einmalig übernahm die
Stadt die Kosten für die Anbringung der Lichterketten, für die WC-Spülung
lieferte eine Tauchpumpe das Wasser aus dem See, die Feuerwehr brachte 1000 l
Wasser für die Krügewaschanlage, der Tank des Stromaggregats mußte alle vier
Stunden bei laufendem Motor mit 20 l Benzin gefüllt werden - ein äußerst gefährliches
Unterfangen. Das Feuerwerk bestand aus Silvesterraketen, die auf einem
Schwimmbrett gezündet wurden, und mit Tretbooten zog man selbstgebastelte
Schiffchen mit einer brennenden Kerze über den See. Schon das erste Fest wurde
von der Bevölkerung gut angenommen.
Das
war 1979. Aus Gründen des Naturschutzes wurde 1992 das Fest vom Auwaldsee an
die Donau verlegt. Seitdem heißt der größte Biergarten Ingolstadts
„Schanzer
Donaufest“; es wird nach wie vor von den beiden Vereinen ausgerichtet.
Weitere Infos bei der MK.